die Schönheit
kann nur in Form eines Zitats vorgebracht werden
Roland Barthes, 1987
Die Schönheit kann (im Gegensatz zum Häßlichen)
nicht erklärt werden:
sie lässt sich sagen, affimieren,
sie wiederholt sich in jedem Teil des Körpers,
wird aber nicht beschrieben.
Wie eine Gottheit (und ebenso leer) kann sie nur sagen:
ich bin, der ich bin.
So bleibt dem Diskurs nur noch dies:
die Vollkommenheit jedes Details assertiv zu bebennen
und "das Übrige" an den Code weiterzugeben,
der jede Schönheit begründet:
die KUNST.
Anders gesagt:
die Schönheit
kann nur in Form eines Zitats vorgebracht werden [...].