< t e x t s

Roland Barthes


Die Schönheit kann (im Gegensatz zum Häßlichen)
nicht erklärt werden:

sie lässt sich sagen, affimieren,
sie wiederholt sich in jedem Teil des Körpers,
wird aber nicht beschrieben.

Wie eine Gottheit (und ebenso leer) kann sie nur sagen:
ich bin, der ich bin.

So bleibt dem Diskurs nur noch dies:
die Vollkommenheit jedes Details assertiv zu bebennen
und "das Übrige" an den Code weiterzugeben,
der jede Schönheit begründet:

die KUNST.

Anders gesagt:

die Schönheit
kann nur in Form eines Zitats vorgebracht werden [...].